Sonja Schröder

Sachbearbeiterin Kundendienst Markt CH


Andrea Pauli, M.A.


23. September 2026

Die Abteilung Kundendienst ist eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen. Was sind deine Aufgaben als Sachbearbeiterin, welche Herausforderungen gibt es? Wie sieht die Kontaktpflege zu den Kunden aus?

Als Sachbearbeiterin bin ich täglich mit den unterschiedlichsten Anliegen unserer Kunden in Kontakt und sorge dafür, dass diese schnell, kompetent und serviceorientiert bearbeitet werden. Dazu gehören die Auftragsabwicklung, die Beantwortung von Fragen, die Bearbeitung von Reklamationen sowie die Koordination mit internen Stellen.

Besonders spannend an meiner Arbeit ist die Vielfalt der Aufgaben. Gleichzeitig besteht die Herausforderung darin, auch bei hohem Arbeitsaufkommen stets den Überblick zu behalten und für unsere Kunden (Grossisten, Drogerien, Apotheken) aber auch für die internen Schnittstellen die bestmögliche Lösung zu finden. Es braucht viel Flexibilität, um auf unterschiedliche Kundenanliegen und wechselnde Anforderungen schnell reagieren zu können.

Die Kontaktpflege zu unseren Kunden erfolgt über verschiedene Kanäle wie Telefon, E-Mail und teilweise auch persönliche Gespräche.

Für mich ist besonders wichtig, dass unsere Kunden jederzeit freundlich und gut betreut werden und sich ernst genommen fühlen. Ich stelle mir dabei immer vor, wie ich behandelt werden möchte, wenn ich mit einem Kundendienst Kontakt aufnehme. 

Du bist ausgebildete Pharmazeutisch-Technische Assistentin (PTA). Was hat dich bewegt, diesen Beruf zu ergreifen?

Während meiner Schulzeit hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum in einer Apotheke zu absolvieren. Dort konnte ich erstmals den Berufsalltag einer Pharmazeutisch-Technischen Assistentin kennenlernen und einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben gewinnen. 

Besonders spannend fand ich die Herstellung von Medikamenten, wie z.B. Salben, Kapseln, Augentropfen, Zäpfchen aber auch die Defektur (hier werden grössere Mengen auf Vorrat hergestellt). Ausserdem bieten sich auch interessante Tätigkeitsfelder z.B. in Spitalapotheken oder in der Pharmaindustrie. 

Du warst zu Beginn deiner Zeit bei A.Vogel auch im Besuchsmanagement eingesetzt. Welche Erfahrungen konntest du in diesem direkten Kontakt mit den Konsumentinnen und Konsumenten sammeln?

Diese Tätigkeit hat meine Kommunikationsfähigkeiten gestärkt und mir gezeigt, wie wichtig aktives Zuhören, Empathie und ein professioneller Umgang mit unterschiedlichen Menschen sind. Gleichzeitig konnte ich mein Fachwissen rund um die Produkte von A.Vogel vertiefen und lernen, komplexe Informationen verständlich zu vermitteln. 

Welchen Stellenwert hat die Naturheilkunde für dich und dein Umfeld?

Für mich hat die Naturheilkunde einen hohen Stellenwert. Sie bietet so viele Möglichkeiten zur Behandlung bei leichten Beschwerden aber auch zur Gesundheitsvorsorge. Dies versuche ich auch meiner Familie und in meinem Freundeskreis zu vermitteln. Naturheilkunde und Schulmedizin sind für mich keine Gegensätze. Sie können Hand in Hand gehen können und haben je nach Situation beide ihren wichtigen Platz. 

Was würdest du Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel gerne mal fragen, wenn du ihn noch treffen könntest?

Mich würde interessieren, was er zur heutigen Gesundheitswelt sagen würde, wo uns unzählige Informationen und Möglichkeiten auch zur Selbstoptimierung zur Verfügung stehen. 

Wie erholst du dich in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit erhole ich mich vor allem durch die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Gemütliche Stunden mit der Familie oder Treffen mit Freunden sind für mich besonders wertvoll.

Ausserdem bin ich gerne sportlich aktiv. Spaziergänge an der frischen Luft, Wanderungen oder Touren mit dem Gravelbike nach Feierabend helfen mir, den Kopf freizubekommen und mich auch körperlich auszupowern. Sportliche Aktivitäten sind für mich dabei weniger eine Frage der Leistung, sondern vielmehr ein wichtiger Beitrag zu Gesundheit. 

Da Bild zeigt Sonja Schröder inmitten von grüner Natur. Sie steht in Wanderkleidung auf einer Alp-Wiese. Im Hintergrund ist ein Wald.

Und damit die Balance stimmt, koche ich gerne und esse noch viel lieber, denn was verbraucht wird, muss auch wieder reinkommen. 

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